Liebe ehrenamtliche Helferinnen und Helfer,

ich hoffe, Sie haben/ Ihr habt die Zeit bisher gut überstanden. Die persönlichen Begegnungen sind sehr eingeschränkt und doch bekomme ich immer wieder mit, dass einige noch Kontakte zu geflüchteten Menschen haben und sogar richtige Freundschaften gewachsen sind. Das freut mich sehr und zeigt, dass die Integration im Großen und Ganzen gelungen ist.

Die Fragen nach Hilfen haben sich denen von anderen Bürgerinnen und Bürgern in Bobenheim-Roxheim angenähert und sind sehr ähnlich. Und damit komme ich zu einem der Gründe, warum ich heute schreibe.

Sicher ist bei vielen schon bekannt geworden, dass in den nächsten Wochen in der ehemaligen Fahrschule Henf ein Beratungs- und Begegnungszentrum eröffnet wird. Was genau ist das, hat sich vielleicht der ein oder andere schon gefragt?

Ich möchte es in kurzen Worten beschreiben:

Von der Unterstützung beim Antrag stellen, über die richtige Fachstelle für ein Anliegen zu finden, bis hin zu Hilfen bei Fragen in alltäglichen und besonderen Lebenslagen, möchte die Gemeinde eine vertrauliche Erstanlaufstelle für Menschen aus Bobenheim-Roxheim anbieten. Verschiedene Sprechstunden, die bisher im Rathaus stattfanden, werden dann im Beratungs- und Begegnungszentrum angeboten und sollen ausgebaut bzw. erweitert werden.

Nun meine erste Bitte: Wer könnte sich vorstellen, seine ehrenamtliche Tätigkeit, die den Schwerpunkt bisher auf geflüchtete Menschen hatte, auch auszuweiten auf andere Menschen, die Unterstützung brauchen? Wie genau das aussehen kann, wird sich entwickeln und steht noch nicht im Detail fest. Es gibt bereits einige Gedanken dazu und ich freue mich über weitere Ideen und einen Austausch darüber.

Das zweite Anliegen betrifft die Rundmails. Ich kann nicht einschätzen, wie viele Personen im Verteiler die Informationen lesen bzw. noch interessiert daran sind, diese auch weiterhin zu erhalten. Es wäre sehr hilfreich, wenn ich eine kurze Rückmeldung bekommen könnte, wenn jemand die Rundmails nicht mehr erhalten möchte. Außerdem freue ich mich natürlich, wenn neue Interessierte dazukommen, also gerne auch die Infos  weiterleiten

Download
Integreat Handyflyer_Rhein-Pfalz-Kreis.p
Adobe Acrobat Dokument 1.7 MB

 

Rhein-Pfalz-Kreis führt INTEGREAT-App ein

 „Ich bin neu hier, vieles ist mir fremd. Wer kann mir helfen, hier anzukommen?“ Dieses Gefühl kennen Jobstarter, Uni-Anfängerinnen, Geflüchtete und viele mehr, die sich in einer unbekannten Umgebung zurechtfinden und ihrem Leben neue Bahnen geben müssen.

Der Rhein-Pfalz-Kreis hat seit Januar 2021 Zugang zur App INTEGREAT, einer Online-Plattform für Mobiltelefone und PC´s, die Neuzugewanderten – insbesondere Geflüchteten – wertvolle Informationen für den Alltag in Deutschland bietet. Dieser digitale, mehrsprachige und mobile Alltags-Wegweiser hilft Neuzugewanderten bei der Beantwortung zahlreicher Fragen. Er unterstützt aber auch Beratende in Ihren jeweiligen Funktionen, Neubürgerinnen und -bürger aus anderen Bundesländern und trägt zu einer gelingenden Integration bei.

Das Besonder ist, dass alle Informationen speziell auf den Rhein-Pfalz-Kreis zugeschnitten sind. Sie sind auf Deutsch, Englisch, Arabisch, Französisch, Farsi, Türkisch, Russisch und Tigrigna verfügbar. Die Integreat-App enthält u.a. Informationen zu den Bereichen Sprache, Wohnen, Arbeit, Familie, Schule und Kinderbetreuung sowie Gesundheit und Freizeit. Integreat nennt die konkreten Anlaufstellen im Rhein-Pfalz-Kreis und bietet darüber hinaus viele wertvolle Hinweise für das Leben im Rhein-Pfalz-Kreis.

Die App hilft in genau den Alltagssituationen, die für viele Einheimische längst selbstverständlich sind, für andere teilweise aber völlig neu: Wie läuft hier die Mülltrennung? Wie funktioniert das Schulsystem? Wo finde ich aktuelle Hinweise zum Corona – Virus oder auch Hinweise zu Arbeit, Bildung oder Wohnen? Auch lokale Veranstaltungen und Angebote werden laufend aktualisiert und eingepflegt.

Die Intergreat-App ist ein kleiner, aber wichtiger Baustein, um die Integration unserer ausländischen Mitbürger voranzubringen. Sie hilft ihnen, sich in der neuen Umgebung besser zurechtzufinden und erleichtert ihnen und den Integrationshelfern den Alltag in allen Lebensbereichen. Die App ist kein statisches Projekt und wird stetig Neuerungen enthalten. Wir freuen uns auf Rückmeldungen und Verbesserungsvorschläge aus der Bevölkerung“, erläutert die zuständige Erste Kreisbeigeordnete Bianca Staßen.

Die APP braucht Sie - Sharing is Caring

Daher freuen wir uns, wenn Interessierte in Ihrem Bekannten- und Freundeskreis die App weiterempfehlen. Beratungsstellen, Institutionen und Behörden können gerne Werbematerialien bei der Kreisverwaltung anfordern (digital und print).

Die App kann kostenlos für Android-, Apple- und Windows-Endgeräte in den jeweiligen App-Stores heruntergeladen werden. Nach laden der Informationen ist sie auch ohne mobiles Internet nutzbar.

Fragen? Ideen? Hilfe?

Kontaktieren Sie uns! Das Amt Soziales, Senioren und Betreuungen des Rhein-Pfalz-Kreis steht Ihnen mit Antworten zur Seite:

Kreisverwaltung Rhein-Pfalz-Kreis

Europaplatz 5

67063 Ludwigshafen

Ansprechpartner: Andreas Straßne

0621/5909-2240

integreat@kv-rpk.de

 

Ein Anliegen, dass wir gerne weitergeben möchten ist das Thema Ausbildung. Einige der Geflüchteten sind nun soweit, dass sie auf der Suche nach ihrem Platz auf dem Arbeitsmarkt sind. Dazu zählen Ausbildungsplätze und Arbeitsstellen für Ungelernte. Manche haben sehr gute Voraussetzungen um eine Ausbildung machen zu können. Leider lockt das Geld bei einer Vollzeitbeschäftigung so, dass der ein oder andere eine Beschäftigung einem Ausbildungsplatz vorzieht.

 

 

Natürlich ist es wichtig und gut, wenn die Menschen nun arbeiten gehen. Perspektivisch ist es gerade für die jüngeren unter ihnen jedoch besser eine Ausbildung zu machen. Wir bitten um Mithilfe, besonders in Gesprächen mit den jungen Menschen, die Vorzüge einer Ausbildung herauszustellen und sie dann im weiteren Verlauf auch bei der Suche eines Ausbildungsplatzes zu unterstützen.

Download
Offener Brief: Wir Ehrenamtliche fordern kein "Rollback" in der Flüchtlingspolitik!
Offener Brief - Wir Ehrenamtliche forder
Adobe Acrobat Dokument 49.0 KB

 

Das Schild am Haus "Vis-a-Vis" wurde unter anderem von der Künstlerin Rudajna Almerai gestaltet ...

Liebe ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, 

zurzeit haben wir ein große Herausforderung, nämlich Wohnraum für die Menschen zu finden, die nun bleiben und sich deshalb eine Wohnung auf dem freien Wohnungsmarkt suchen dürfen. Oftmals reichen die Sprachkenntnisse noch nicht aus, diese Aufgabe allein zu bewältigen. Aus diesem Grund brauchen wir Ihre Unterstützung:

 

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie diese aussehen kann: 

·    Sie können uns melden, wenn Sie von einer Immobilie wissen, die vermietet werden soll oder die leer steht.

·    Sie selbst haben Wohnraum, den Sie gerne vermieten möchten.

·    Sie erzählen in Ihrem Verwandten- und Bekanntenkreis, dass wir einen großen Bedarf an Wohnraum haben.

·   Sie begleiten Flüchtlinge bei der Wohnungssuche. Das könnte bedeuten, wenn die Person eine Wohnung findet, die in Frage kommen könnte, übernehmen Sie die Kontaktaufnahme zum Vermieter und helfen bei dem weiteren Procedere.

 

Wenn Sie dazu noch Fragen haben, können Sie sich gerne bei mir melden.

 

Einen weiteren Bedarf haben wir bei der Begleitung zu Behörden oder Ärzten. Auch hier sind wir dankbar für jede Unterstützung.

 

Vielen Dank an alle Unterstützer in den vielen Bereichen, die es in der Flüchtlingsarbeit gibt. Jede Stunde ist eine gute Investition.

Es ist keine Selbstverständlichkeit, dass Sie, liebe Helferinnen und Helfer ihre Zeit und ihr Engagement für die Geflüchteten einsetzen. Jedes Gespräch, jede Geste, jede Stunde hilft (vielleicht nicht immer gleich ersichtlich) weiter und ist ein Zeichen der Menschlichkeit. Vielen Dank für Ihre Unterstützung und ausdauernde Hilfe.

 

Zitat:

Solange uns die Menschlichkeit miteinander verbindet,

ist egal, was uns trennt.

 

Ernst Ferst

Wir suchen Menschen, die bereit sind ein kleines oder ein größeres Zeitbudget für die Betreuung von Geflüchteten zu investieren.

 

Vielleicht gibt es in Ihrem Verwandten-, Bekannten- oder Freundeskreis jemand, der noch unschlüssig ist, sich in diesem Bereich einzubringen. Auch hier möchten wir helfen Unsicherheiten abzubauen. Gerne können wir in einem persönlichen Gespräch die verschiedenen Möglichkeiten besprechen und Fragen klären.

 

Vielen Dank für die kontinuierliche Hilfe, mit der Sie bisher unterstützt haben und auch weiter unterstützen wollen.

Die Kreisverwaltung hat jetzt entschieden, die Bezieher von Leistungen nach § 2 AsylbLG bei der Krankenkasse nach § 264 SGB V anzumelden. Diese erhalten dann eine begrenzte Krankenkassenkarte, die Krankenscheine entfallen. Dies betrifft alle Personen, die sich seit 15 Monaten ohne wesentliche Unterbrechung im Bundesgebiet aufhalten und die Dauer des Aufenthalts nicht rechtsmissbräuchlich selbst beeinflusst haben. Ganz praktisch bedeutet es, dass  die Personen sich nicht erst beim Sozialamt (Frau Schumann) einen Schein holen müssen, wenn sie zum Arzt gehen möchten.

 

Ehrenamtliche Kleinprojekte zugunsten von Flüchtlingen in Rheinland-Pfalz
Die Ministerpräsidentin will ehrenamtlich organisierte Kleinprojekte für Flüchtlinge fördern bzw. ermöglichen. Hinweise zu Förderkriterien und Antragsverfahren finden sich unter:
https://wir-tun-was.rlp.de/fileadmin/wirtunwas/ehrenamt_und_fluechtlinge/UEbersicht_Foerderkriterien.pdf

 

Ausschreibung für das Förderprogramm von der Robert-Bosch-Stiftung:

„Miteinander, füreinander! Begegnungen mit Flüchtlingen gestalten“

Mit diesem Programm werden Ansätze gefördert, die sich zum Ziel gesetzt haben, Begegnungen auf Augenhöhe zwischen Flüchtlingen und der lokalen Bevölkerung herzustellen. Um eine Förderung bewerben können sich Initiativen aus Kommunen mit bis zu 100.000 Einwohnern oder strukturschwache Regionen. Die Höchstfördersumme beträgt 20.000€. Weitere Informationen finden Sie unter

http://www.bosch-stiftung.de/content/language1/html/64720.asp